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Internationale Kinderkunst Ausstellung Lidice

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Die Fachjury

Die Fachjury ist aus den Lehrern der bildenden Fächer an den Kunstgrundschulen, den Grundschulen und aus professionellen bildenden Künstlern zusammengesetzt aus Tschechische Republik und aus Ausland. Die Anzahl der Jurymitglieder ist nicht fix festgelegt, in der Regel hat die Jury 13 - 23 Mitglieder. Manche von ihnen befassen sich mit der Arbeit mit Kindern seit vielen Jahren und sind zugleich Jurymitglieder bei anderen Wettbewerben im Bereich der bildenden Kunst, was zu ihrer sehr guten Übersicht über das Niveau der Bildung auf diesem Gebiet an unseren sowie ausländischen Schulen beiträgt.

Die Sitzung derJury des 43. Internationalen Kinderkunstwettbewerbs Lidice 2015 hat in zwei Runden stattgefunden: vom 26.–28. März 2015 (Vorauswahl der Werke) und vom 2.-4. April 2015 (abschließende Bewertung Werke) in der Lidicer Galerie in Lidice.

Die Mitglieder der Jury des Internationalen Kunstwettbewerbs 2015

Jurymitglieder aus Tschechische Republik
  • Josef Zedník – bildender Künstler, Olešná

    Josef Zedník
    bildender Künstler, Olešná, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

 
  • Jana Anděličová – Lehrerin an der M. Podvalova Kunst-Grundschule Čakovice Prag 9 und Štítného Prag 3

    Jana Anděličová
    Lehrerin an der M. Podvalova Kunst-Grundschule Čakovice Prag 9 und Štítného Prag 3, Tschechische Republik
    1. Runde

  • Ivana Erbenová – Lehrerin an der Kunst-Grundschule F. Kmoch Kolín

    Ivana Erbenová
    Lehrerin an der Kunst-Grundschule F. Kmoch Kolín, Tschechische Republik
    1. Runde

  • Čeněk Hlavatý – Schulleiter der Kunst-Grundschule Mšeno

    Čeněk Hlavatý
    Schulleiter der Kunst-Grundschule Mšeno, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

 
  • Martin Homola – fotograf, Buštěhrad

    Martin Homola
    Fotograf, Buštěhrad, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

  • Zuzana Hrubošová – Schulleiterin der M. Stibor Kunst-Grundschule Olomouc

    Zuzana Hrubošová
    Schulleiterin der M. Stibor Kunst-Grundschule Olomouc, Tschechische Republik
    2. Runde

  • Ivana Junková – Schulleiterin der Kunst-Grundschule Řevnice

    Ivana Junková
    Schulleiterin der Kunst-Grundschule Řevnice, Tschechische Republik
    1. Runde

 
  • Hana Jurková – Schulleiterin der Private Kust-Grundschule Jeseník

    Hana Jurková
    Schulleiterin der Private Kust-Grundschule Jeseník, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

  • Hana Palacká – Lehrerin an der Kunst-Grundschule J. Kravaře Prostějov

    Hana Palacká
    Lehrerin an der Kunst-Grundschule J. Kravaře Prostějov, Tschechische Republik
    1. Runde

  • Helena Lisá – Lehrerin an der M. Stibor Kunst-Grundschule Olomouc

    Helena Lisá
    Lehrerin an der M. Stibor Kunst-Grundschule Olomouc, Tschechische Republik
    1. Runde

 
  • Ivana Schwarzová – Lehrerin an der Kunst-Grundschule Strakonice

    Ivana Schwarzová
    Lehrerin an der Kunst-Grundschule Strakonice, Tschechische Republik
    1. Runde

  • Martina Sumcová – Lehrerin and der Grundschule Sedmikráska Rožnov pod Radhoštěm

    Martina Sumcová
    Lehrerin and der Grundschule Sedmikráska Rožnov pod Radhoštěm, Tschechische Republik
    1. Runde

  • Romana Štajerová – Lehrerin an der Kust-Grundschule Jagellonská Plzeň

    Romana Štajerová
    Lehrerin an der Kust-Grundschule Jagellonská Plzeň, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

 
  • Pavel Rajdl – Lehrer an der Kunst-Grundschule F. Kmoch Kolín

    Pavel Rajdl
    Lehrer an der Kunst-Grundschule F. Kmoch Kolín, Tschechische Republik
    2. Runde

  • Zuzana Vlčková – Kunstlehrerin am Gymnasium Kladno

    Zuzana Vlčková
    Kunstlehrerin am Gymnasium Kladno, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

  • Alena Zupková – Lehrerin an der Kunst-Grundschule V.  Vančura Háj ve Slezsku

    Alena Zupková
    Lehrerin an der Kunst-Grundschule V.  Vančura Háj ve Slezsku, Tschechische Republik
    1. und 2. Runde

 
Ausländische Jurymitglieder
  • Monika Čurillová – Lehrerin and der Kunst-Grundschule Bratislava, Slovakien

    Monika Čurillová
    Lehrerin and der Kunst-Grundschule Bratislava, Slovakien
    1. Runde

  • Emi de Graeve – bildende Künstlerin, Manderfeld, Belgien

    Emi de Graeve
    bildende Künstlerin, Manderfeld, Belgien
    2. Runde

  • Iris Lau - Gründer der Gifted Artists Stiftung, Hong Kong, China

    Iris Lau
    Gründer der Gifted Artists Stiftung, Hong Kong, China
    2. Runde

  • Henry Lau - Gründer der Gifted Artists Stiftung, Hong Kong, China

    Henry Lau
    Gründer der Gifted Artists Stiftung, Hong Kong, China
    2. Runde

  • Renata Mečkovskiené – Leiterin der Kunstabteilung and Lehrerin an der Kunstschule in Trakai, Leiterin der Abteilung für Konservierung im Historischen Museum Trakai, Litauen

    Renata Mečkovskiené
    Leiterin der Kunstabteilung und Lehrerin an der Kunstschule in Trakai, Leiterin der Abteilung für Konservierund im Historischen Museum in head of of Trakai, Litauen
    2. Runde

  • Areta Raudzepa - Referentin des Nationalen Zentrums für Bildung des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Republik, Riga, Lettland

    Areta Raudzepa
    Referentin des Nationalen Zentrums für Bildung des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Republik, Riga, Lettland
    2. Runde

 
  • Vsevolod Romankov - Kunstlehrer am Schule 1188, Moskau, Russland

    Vsevolod Romankov
    Kunstlehrer am Schule 1188, Moskau, Russland
    2. Runde

  • Debrah Sickler-Voigt - Professor für Kunstpädagogik, Middle Tennessee State University Murfreesboro, TN, USA

    Debrah Sickler-Voigt
    Professor für Kunstpädagogik, Middle Tennessee State University Murfreesboro, TN, USA
    2. Runde

 

Bericht über die Jury-Sitzungen am 26-28 März und 2-4- April 2015, um die 43. IKKA Lidice auszuwerten


Mitglieder der Jury der 43. IKKA Lidice 2015

Vorsitzender der Jury:

Josef Zedník – bildender Künstler, Olešná (1. und 2. Runde)

Mitglieder der Jury:

Jana Anděličová – Lehrerin an der Marie Podvalová Kunstschule Prag 9 – Čakovice und der Kunstschule Štítného, Prag 3 (1. Runde)

Čeněk Hlavatý – Leiter der Kunstschule Mšeno (1. und 2. Runde)

Ivana Erbenová – Lehrerin an der Kunstschule Kolín (1. Runde)

Martin Homola – Fotograf, Buštěhrad (1. Und 2. Runde)

Zuzana Hrubošová – Leiterin der M. Stibor Kunstschule Olomouc (2. Runde)

Ivana Junková –Leiterin der Kunstschule Řevnice (1. Runde)

Hana Jurková – Leiterin der privaten Kunstschule Jeseník (1. Und 2. Runde)

Hana Palacká – Lehrerin an der Kunstschule Kravaře Prostějov (1. Runde)

Helena Lisá – Lehrerin an der M. Stibor Kunstschule Olomouc (1. Runde)

Ivana Schwarzová – Lehrerin an der Kunstschule Strakonice (1. Runde)

Martina Sumcová – Lehrerin an der Kunstschule Sedmikráska Rožnov pod Radhoštěm (1. Runde)

Romana Štajerová – Lehrerin an der Kunstschule Plzeň, Jagellonská (1. Und 2. Runde)

Pavel Rajdl – Lehrer an der Kunstschule Kolín (1. Und 2. Runde)

Zuzana Vlčková – Kunstlehrerin am Gymnázium Kladno (1. Und 2. Runde)

Alena Zupková – Lehrerin an der Kunstschule Háj ve Slezsku (1. Und 2. Runde)

Ausländische Mitglieder:

Monika Čurillová – Kunstleherin, Bratislava, Slowakei (1. Runde)

Emi de Graeve – bildende Künstlerin, Manderfeld, Belgien (2. Runde)

Henry and Iris Lau – die Gründer der Gifted Artists Foundation, Hong Kong, China (2. Runde)

Renata Mečkovskiené – Koordinatorin der Kunstabteilung und Lehrerin an der Kunstschule Trakai, Leiterin der Restaurations-Abteilung des Historischen Museums Trakai, Litauen (2. Runde)

Areta Raudzepa – Mitarbeiterin des Nationalen Zentrums für Bildung im Ministerim für Bildung und Wissenschaft der Republik Lettland, Riga (2. Runde)

Vsevolod Romankov – Kunstlehrer, Schule 1188, Moskau, Russland (2. Runde)

Debrah Sickler-VoigtKunstlehrerin, Middle Tennessee State University Murfreesboro, TN, U.S.A. (2. Runde)

 

Gewidmet dem Thema LICHT auf Vorschlag der tschechischen UNESCO-Kommission , um das Jahr 2015 als das Internationalen Jahr des Lichtes zu feiern, hatte die diesjährigen Auflage 21.380 teilnehmende Kinder aus 71 Ländern. Im Vergleich zu den Vorjahren war die Zahl der Teilnehmer und Länder niedriger, doch die Menge der Einsendungen war überwältigend und herausfordernd im Hinblick auf die Verarbeitung und Auswertung. Die Lidicer Galerie was buchstäblich überschwemmt und erleuchtet mit Einsendungen zum Thema Licht – mit Sonnen, Sternen, beleuchteten Städten und Straßen, Kathedralen, Tunnel, Morgenröte, Feuern, Feuerwerken und Vulkanen, sowie Geheimnissen der Optik. Glühbirnen , Lampen, Leuchter, Kerzen und von ihnen ausgehende Lichtstrahlen konnten zu Tausenden gezählt werden.

Wie üblich arbeitete die Jury in zwei Runden in zwei aufeinanderfolgenden Wochen. In der ersten Runde wurden mehr als 16.000 Einsendungen aussortiert, die qualitativen und technischen Anforderungen des Wettbewerbs nicht erfüllten, die zweite Runde wählte, nach einem anstrengenden Entscheidungsprozess und Diskussionen, etwa 1.300 aus 4.500 Einsendungen, die eine Medaille oder eine Urkunde erhielten.

Der Auswahlprozess eliminiert Beiträge, die die technischen Anforderungen des Wettbewerbs nicht erfüllten - sie stellten nicht das vorgegebene Thema dar, überschritten die maximale Größe (50 x 70 cm), wurden auf Farbpapiere oder in einem Passepartouts montiert, die Grenzwerte der Anzahl an Einsendungen vom gleichen Künstler mit dem gleichen Medium wurde überschritten - oder Einträge, die visuell arm waren, im Hinblick auf Komposition, Material oder Technik. Viele umfangreiche Sammlungen, die nicht durch den Lehrer vorbeurteilt wurden, enthielten schematische und unvollendete Werke, beherrscht vom Versuch, das Thema realistisch darzustellen, zu Lasten der visuellen Vorstellungskraft, oft unter Verwendung ungeeigneter Kunst- (bzw. Nicht-Kunst-) Materialien und Techniken, unzureichender Anleitung in Komposition sowie Darstellung in übertriebenen Formen und Größen. Obwohl erwartet wurde, dass das Thema breite Möglichkeiten für interessante und innovative künstlerische Interpretation bietet, musste die Jury feststellen, dass eher das Gegenteil der Fall war. In den meisten Einsendungen wurde das Thema in einer eher beschreibenden Weise oft in einer vereinfachten, einseitigen Art behandelt. Andererseits ist es erfreulich, dass andere Einträge künstlerisch sehr gut waren und auch das innere, geistige Licht betrachteten.

In ihrer Gesamtzusammenfassung spricht die Jury alle Kunstlehrer an und bittet sie, bei der Auswahl von Werken für die Ausstellung zweimal zu überlegen; sie empfehlen, eine Vorauswahl zu organisieren, in der es möglich wäre, vielleicht durch die Zusammenarbeit mehrerer Lehrer, die Arbeiten zu bewerten und nur eine repräsentative Sammlung zur Einsendung zum Wettbewerb vorzubereiten. Ein schulinterner "Mini- Wettbewerb" könnte ein weiterer Reiz für Kinder sein.

In fachlichen Diskussionen, suchte das Gremium die Ursachen sowohl für die geringere Anzahl von Beiträgen, als auch für bestimmte Tendenzen, die sich schon in früheren Jahren angedeutet hatten. Das Gremium sah eine wachsende Lücke zwischen den durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Sammlungen und denen, dich sich davon durch Originalität ihrer Interpretation des Themas und der Feinheit in der Ausführung. Lobenswert sind die Kollektionen, die sorgfältig aussortiert wurden, um die gezielte und konsequente Arbeit einzelner Schulen oder anderer Einrichtungen  zu präsentieren, in denen Schülerinnen und Schüler Kunstunterricht haben. Das Gremium betont erneut, dass die gut gearbeiteten Werke zweifellos auch die Führung, die die Kinder von ihren Kunstlehrer erhalten, einschließlich der Interpretation des Themas wiederspiegeln, und viel darüber aussagen, wie intensiv und wie lange die Kinder auf das Thema eingingen, denn gute Qualität ist kein Zufall . Allerdings wurden einige Werke wegen zu starkem und offensichtlichem Einfluss der Lehrer disqualifiziert.

Zusammenfassung der Beiträge

Gesamtzahl der Einsendungen: 21.380

Anzahl der teilnehmenden/ausgezeichneten Länder: 71/67

Anzahl der teilnehmenden/ausgezeichneten Einrichtungen: 1644/432

Aus insgesamt 21.380 Einsendungen aus 71 Ländern von 1.643 Einrichtungen wurden von der Jury 1.282 mit einem Preis ausgezeichnet, darunter 190 Medaillen.

Zusammenfassung der ausländischen Beträge (außer Tschechien und Slowakei):

Anzahl der ausländischen Einsendungen: 13.819 (12.521 Malereien, 832 Fotografien, 64 Keramiken, 402 Collagen)

Anzahl der teilnehmenden Länder: 69 (außer Tschechien und Slowakei)

Anzahl der teilnehmenden/ausgezeichneten Einrichtungen: 1.171/255

Dieses Jahr sah 21.380 Einsendungen aus 71 Ländern, was weniger ist, als in den letzten Jahren. Während, im Vergleich zum letzten Jahr, die Teilnahme mancher Länder trotz konstant erfolgreicher Schulen signifikant nachgelassen hat, beispielsweise Aserbaidschan, Montenegro, China, Malaysia (um 700 Einsendungen), Russland (um 1.700 Einsendungen), Sri Lanka, Türkei (um 1.000 Einsendungen) und Ukraine (um 700 Einsendungen), haben andere Länder wie Bosnien und Herzegowina, Serbien und Thailand mehr teilnehmende Kinder. Ausländische Beiträge gewannen 533 Preise, darunter 81 Medaillen (61 Medaillen an einzelne Teilnehmer, 1 Medaille für eine Gemeinschaftsarbeit und 19 Medaillen an Schulen für deren Sammlungen). Die meisten Preise gingen an Kinder aus China, Litauen, Lettland, Rumänien, Russland, Slowenien, Serbien und der Ukraine.

Es ist zu einer Tradition der ausländischen Einsendungen geworden, dass Tempera und Acryl-Gemälde und verschiedene Arten von Pastellzeichnungen vorherrschen, ergänzt durch Werke mit ungewöhnlicheren und schwierigen Mitteln (Aquatinta, Radierung und Kaltnadelradierung), sowie Aquarelle und Bleistiftzeichnungen. Traditionelle Techniken wie Malerei, zeigten einen gewissen Rückgang in Menge und Qualität; auf der anderen Seite waren Fotos und Fotosammlungen häufiger als in den Vorjahren. Eine plausible Erklärung könnte sein, dass das Thema Licht starke Inspiration für junge Fotografen war und dass die für diese Kunstform notwendige technische Ausrüstung leichter verfügbar ist.

Angesichts der Anzahl an Ländern, die Werke präsentiert haben, ist es nicht möglich, jedes Land einzeln zu kommentieren, stattdessen hat die Jury beschlossen, ihre Meinung nur zu größeren Sammlungen zu äußern. Es muss betont werden, dass Länder mit einem traditionell gut entwickelten Kunstunterrichts-System, die Erwartungen auch dieses Jahr erfüllten. Interessante Sammlungen kamen von Schulen aus Bulgarien, Estland und Lettland und als erfreuliche Überraschung aus Ungarn, Slowenien und Serbien. Die meisten Schulen in diesen Ländern, deren Arbeiten der Jury vorgelegt wurden, verdienen Anerkennung für den hohen Standard der Ausführung des Themas in Drucktechniken. Normalerweise sehr gut vertretene Länder wie Russland und die Ukraine blieben gewissermaßen in der traditionellen Interpretation des Themas und seiner künstlerischen Ausführung stecken. Eine weitere große Sammlung kam aus der Türkei, bei der aber Quantität eher über Qualität herrschte und der Standard der Werke etwas niedriger war als in vorigen Jahren. Ähnlich repräsentiert waren einige Länder aus Südostasien; ihre Arbeiten waren oft beeinflusst von Kommerz und Medien, und die künstlerische Ausführung und die Materialien passten nicht vollständig. Dafür stachen Werke einzelner Schulen – zum Beispiel Kids Creative and Simply Art aus Hong Kong – besonders hervor; ihre Einsendungen unterschieden sich durch einen durchdachten Zugang sowohl zum Thema, wie auch zu den gewählten Materialien, die oft die traditionellen Mal- und Zeichentechniken einschlossen, die typisch für diesen Teil der Weil sind. Wie gewöhnlich wurde die Fotografie sehr gut durch Sammlungen aus Kroatien und Litauen repräsentiert, außerdem kamen als erfreuliche Überraschung auch fotografische Beträge aus Ländern, die bisher keine guten Werke aus traditionellen Mitteln eingesendet hatten, beispielsweise Israel, Usbekistan, die Ukraine und Großbritannien.

Unter den ausländischen Beiträgen fanden sich räumliche Werke besonders in der lettischen Sammlung wieder, die einige interessante Arbeiten aus Keramik und Glas schickte.

Zusammenfassung der tschechischen Beträge:

Anzahl der Einsendungen: 5.658 (4.211 Malereien, 462 Fotografien, 250 Keramiken, 735 Collagen)

Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen: 356 (37 Kindergärten, 93 Grundschulen, 105 Kunstschulen, 30 Sonderschulen, 34 Freizeitgruppen und Kinder- und Jugendzentren, 19 weiterführende Schulen, 38 Einzelpersonen)

Anzahl der ausgezeichneten Einrichtungen: 132 (5 Kindergärten, 22 Grundschulen, 66 Kunstschulen, 14 Sonderschulen, 15 Freizeitgruppen und Kinder- und Jugendzentren, 6 weiterführende Schulen, 4 Einzelpersonen)

Im Vergleich zum letzten Jahr und im Gegensatz zum Rückgang der Anzahl der ausländischen teilnehmenden Organisationen, hatte dieses Jahr mehr Teilnehmer und Organisationen aus Tschechien, manche von ihnen zum ersten Mal. Tschechische Einsendungen gewannen 611 Preise, darunter 90 Medaillen (60 Medaillen an Einzelpersonen, 2 Medaillen für Gemeinschaftsarbeiten und 28 Medaillen an Schulen für ihre Sammlungen).

Wie im letzten Jahr und insbesondere dank der systematischen und professionellen Arbeit der Lehrer hatten die zweidimensionalen Arbeiten von Kindern der folgenden Kunstschulen großen Erfolg (inklusive Fotografien): Háj ve Slezsku, Hradec nad Moravicí, Hranice, private Jeseník, F. Kmoch Kolín, Krnov Hlavní sqr.  Kroměříž,  Mnichovo Hradiště, Most Moskevská Straße, Mšeno, Nové Město pod Smrkem, Olomouc, Písek, Plzeň  -Jagellonská and T. Brzkové Straße, Prague 3 - Štítného Straße, Prague 5 – Štefánikova Straße, Prague 9 Čakovice, Prostějov, Řevnice and Strakonice. Außerdem ehrte die Jury die Arbeit von Lehrern an Grundschulen, z.B. Červené Pečky, Opava – T.G. Masaryk Straße, Sedmikráska Rožnov pod Radhoštěm, an Sonderschulen, z.B. Centrum Arpida České Budějovice, Heim für Menschen mit Behinderung Zběšičky und Domov Raspenava, ebenso wie von Kindern in Jugendzentren, z.B. DDM Český Krumlov, Art Workshop Paletka Plzeň und Atellier JOE in Roztoky. Die Jury war erfreut über die wachsende Zahl der Kunstschulen, die zum ersten Mal teilnahmen und gute Sammlungen einsendeten, z.B. Kunstschule Bystré und Kunstschule Dačice. Verglichen zu den letzten Jahren nahm die Anzahl der dreidimensionalen Werke ab, das Thema Licht schien auch für Schulen, die konstant erfolgreich mit 3D-Arbeiten waren, schwierig zu sein. Erfreulich waren Keramikarbeiten der Kunstschule Český Krumlov, eine Sammlung von Glasarbeiten der Kunstschule Mšeno und eine Sammlung von Pappmachee-Werken der Kunstschule Strakonice.

Der Hauptunterschied zwischen ausländischen und heimischen Einsendungen war die Interpretation des Themas.

Zusammenfassung der slowakischen Beträge:

Anzahl der Einsendungen: 1.903 (1.584 Malereien, 117 Fotografien, 12 Keramiken, 190 Collagen)

Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen: 117 (11 Kindergärten, 14 Grundschulen, 76 Kunstschulen, 10 Sonderschulen, 3 Freizeitgruppen und Kinder- und Jugendzentren, 3 Einzelpersonen)

Anzahl der ausgezeichneten Einrichtungen: 132 (1 Kindergärten, 4 Grundschulen, 35 Kunstschulen, 4 Sonderschulen, 1 Freizeitgruppe und Kinder- und Jugendzentrum)

Der Rückgang an Einsendungen dieses Jahr war auch verdeutlicht in der slowakischen Teilnahme; wir erhielten 600 Beiträge weniger als letztes Jahr. Die bewerteten Beiträge erhielten 138 Preise, davon 19 Medaillen (13 Einzelmedaillen und 6 Medaillen an Schule für ihre Sammlungen); die erfolgreichsten Kunstschulen waren folgende: J. Cikker Kunstschule Banská Bystrica, Kunstschule Holíč, Kunstschule Kežmarok, Kunstschule Spišská Belá, F. Kafenda Kunstschule Vrútky und L. Arváy Kunstschule Žilina Dolný Val; Freizeitzentren wurden repräsentiert von der Citizens Art Association SLNEČNICE aus Bratislava.

Neben sehr guten Sammlungen an Drucken (Farb-Linolschnitte und Kaltnadelradierungen), zeigten manche Beiträge von Kunstschulen schlechtere Qualität in der Wahl des Gegenstands und der Kunstfertigkeit. Das gleiche gilt auch für manche slowakischen Kindergärten und Grundschulen.

Preis der Jury

Von den tschechischen Schulen, erhielt den Preis der Jury, der Schulen für ihre hartnäckige, zielgerichtet und ausgezeichnete Arbeit mit Kindern verliehen wird, die Kunstschule Mšeno, die sich mit einer unglaublich reichen und interessanten Sammlung präsentierte, die andere definitiv im Umfang der Materialien, sowohl an zwei- wie auch dreidimensionalen Werken übertroffen hat. Es muss erwähnt werden, dass diese Schule seit vielen Jahren, keine Angsthat  zu experimentieren, unkonventionelle, innovative Wege und künstlerischen Möglichkeiten zu suchen und neben üblichen Materialien auch Glas, Metall und Kunststoff sowie digitale Technologien verwendet.

Bei den ausländischen Kandidaten für den Preis der Jury gab es mehrere mit gleicher Qualität. Nach der abschließenden Diskussion, vergab die Jury den Preis an die Organisation Młodzieżowy Dom Kultury - pracownia Plastyczna "Creatio" aus dem polnischen Rybnik, die eine herrliche Sammlung von Drucken vorgestellt hatte und jedes Jahr bei der IKKA Lidice viele Auszeichnungen erhält.

Zusammenfassung

Die Jury möchte gerne mit Worten des Danks an alle jungen Künstler schließen, die hart gearbeitet haben, um ein schwieriges Thema einzufangen. Die Preise wurden an die besten Beiträge vergeben, die interesente Ideen und innovative Wege der Interpretation zeigen, die die Breite der Fantasie eines Kindes wiederspiegeln; troudem verdienen alle diesjährigen Einsendungen Anerkennung, weil sie zeigen, dass künstlerisches Schaffen eine unersetzbare Rolle im Leben von Kindern auf der ganzen Welt spielt. Unser Dank geht an alle, die mit Kindern arbeiten, deren Vorstellungskraft und visuelle Feinfühligkeit entwickeln und und ihnen helfen, mit den traditionellen und ungewöhnlichen Techniken zu arbeiten. In Bewusstsein der Tatsache, dass nicht alle Länder, in denen Kinder an Werken arbeiten, friedliche Bedingungen und komplette materielle Ausstattung bieten, bewundert die Jury sehr, dass die IKKA Lidice immer noch so viele junge Künstler aus der ganzen Welt erreicht.

In der abschließenden Diskussion einigten sich die Mitglieder der Jury darauf, dass es aus diversen Gründen notwendig ist, nicht nur die Arbeiten zu dokumentieren, die einen Preis gewinnen, sondern auch die ohne Auszeichnung. Dem ist so, weil sie Trends zeigen können, die junge Künstler vermeiden sollten. Eine Auswahl dieser Beiträge wird archiviert und wird zur Veranschaulichung in den Jury-Sitzungen, für Dokumentations-Zwecke und als Hilfe für die Entscheidungsfindung der Jury genutzt.

Die Jury möchte zu guter Letzt den Mitarbeitern der Gedenkstätte Lidice danken, für die exzellenten Bedingungen, die sie für die internationale Jury vorbereitet haben, die es ermöglicht haben, sich auf die Auswahl und Beurteilung zu konzentrieren und Preise zu vergeben. Dank des friedlichen Umfelds und immer bessere Organisation beder Runden bleibt Raum für Diskussionen, Meinungsaustausch über die aktuelle Edition des Wettbewerbs und Austausch über Erfahrungen in der Arbeit der einzelnen Jury-Mitglieder, was eine Bereicherung für tschechische und ausländische Mitglieder ist. Offene Tage der Jury-Sitzungen sind ein  weiterer Vorzug, der diesel Jahr wieder von Repräsentanten diverser Schulen genutzt wurde.

Es ist erfreulich, dass auch diesel Jahr der Registrierungs-Prozess und die Arbeit der Jury die Aufmerksamkeit der Medien erhielten – Radiožurnál (12.3. ), ČT 24 (News 4.4. ) und Kladenský deník (12.4. ).

Josef Zedník, Vorsitzender der Jury der 43. IKKA Lidice

Zuzana Vlčková, Mitglied der Jury der 43. IKKA Lidice

Ivona Kasalická – Leiterin der Lidicer Galerie und Kuratorin der IKKA Lidice

 

Porträts und Fotos der Jury: © ABCphoto Martin Homola

 

Fotos der 1. und 2. Runde der Jury


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